Startschuss in der Mensa gelungen !

Am 1. März hat die Mensa in der Schulstraße des Schulzentrums erstmals Mittagessen ausgegeben. Zur Auswahl  standen Lasagne oder Gemüsesuppe als vegetarisches Gericht, dazu gab es Salat, Nachtisch und Obst. Bevor die erste Lasagne über die Theke gereicht wurde, dankte der städtische Beigeordnete Dr. Thomas Robers den Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Schulverpflegung“ aus Schul-, Eltern- und Schülervertretern für ihren Einsatz. „Das Mensakonzept für die Coesfelder weiter- führenden Schulen ist eine gelungene Gemeinschaftsaktion. Ich danke Ihnen herzlich für die Stunden, die sie in der Arbeitsgruppe für dieses Projekt eingesetzt haben.“ Gemeinsam mit Elisabeth Gerdes (Leitern Theodor-Heuss-Realschule), Rüdiger Bamberg (Leiter Gymnasium Nepomucenum), Angelika Adams (Leiterin Anne-Frank-Schule) durchtrennte Dr. Robers symbolisch die Abtrennung zur Speisenausgabe. Kurz nach dem Gongschlag 13.15 Uhr stellten sich dann zügig die 160 SchülerInnen, die vorbestellt hatten, in zwei Reihen an der Theke an. Nach 15 Minuten waren alle versorgt und hatten mit ihrem Tablett in den möblierten Nischen und Sitzbereichen in der Schulstraße Platz genommen. Zufrieden zeigten sich auch die Arbeitsgruppenmitglieder mit dem Auftakt beim anschließenden Probeessen. Neben den Kriterien für die Vergabe an ein Cateringunternehmen hat sich die Arbeitsgruppe auch mit der Möblierung beschäftigt. „Es war erklärtes Ziel des Fach- ausschusses Kultur, Schule und Sport und des Rates der Stadt, dass nach einem einheitlichen System verfahren wird“, erklärte Beigeordneter Dr. Thomas Robers. Das heißt, alle Schulen erhalten das Essen vom gleichen Anbieter, der  „Stattküche“, die den Zuschlag erhielt. Zuvor hatte Betreiber Burkhard Kamenz sein Unternehmen sowie sein Verpflegungs- und Abrechnungskonzept in der Arbeitsgruppe eingehend vorgestellt. Im „Cook- and Chill-Verfahren“ wird die  Hauptmahlzeit in einer Zentralküche vorgekocht, in einem speziellen Verfahren abgekühlt und zum Servieren vor Ort in Kombidämpfern restgegart. Das ist vitaminschonend und erhält die Nährstoffe, bekräftigt Cornelia Espeter von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW. Weitere Kriterien der Vergaben waren der Preis von maximal 3,00 € je Essen sowie das Angebot von einem herkömmlichen und einem vegetarischen Gericht. „Außerdem übernimmt die Stattküche die gesamte Bestellung und Abrechnung. Das erfolgt über ein modernes EDV-System mit Transpondern“, erläutert Hubert Hessel, Leiter des städtischen Fachbereiches Jugend, Familie, Bildung, Freizeit.

Blick in einen der neu gestalteten Bereiche, die jetzt mittags zum Essen genutzt werden.