NepomucenerInnen gedenken Fred Hertz


Text und Bild AZ Coesfeld
Zum Gedenken
an den jüdischen Coesfelder
Fred Hertz und die vielen Opfer
des Holocaust gestalteten
die SchülerInnen des Nepomucenums den Tag.




Und plötzlich war es ganz still und das leise Getuschel der Anwesenden verstummte, als Gerrit Tranel, der stellvertretende Bürgermeister, den Kranz auf dem jüdischen Friedhof niederlegte und danach zu einer Gedenkminute an die Opfer des Holocaust aufrief. "Die Wirklichkeit ist nicht so fern, wie man denkt. Denn auch in Coesfeld ließen viele Opfer ihr Leben. So ist Fred Hertz ein gutes Beispiel, um die vergangene Zeit in Erinnerung zu rufen und ihr ein lokales Gesicht zu verleihen", so Tranel, bevor er die Worte an die SchülerInnen des Leistungskurses Geschichte von Georg Veit des Nepo- mucenums übergab. Abwechselnd berichteten die SchülerInnen über das Leben des ehemaligen Coesfelders, zu dem sie ganz besondere Verbundenheit fühlten. Denn er war ein ehemaliger Schüler des Nepomucenums - genauso wie sie. Der jüdische Friedhof war die erste von mehreren Stationen, die die SchülerInnen mit Lesungen aus dem Buch gestalteten, das Fred Hertz über seine Coesfelder Kindheit und Jugend in Coesfeld geschrieben hat.