Schulmöbelprojekt durch außergewöhnliches Engagement des Fördervereins ermöglicht


Foto A. Hertleif (mit freundlicher Genehmigung der AZ Coesfeld)

Mit einer besonderen Überraschung begann das neue Schuljahr für alle SchülerInnen der Erprobungs- stufe: das gesamte, ca. 28 Jahre alte Mobiliar von insgesamt 7 Klassenräumen mit über 200 Sitzplätzen war in den Sommerferien gegen ein modernes, pädagogisch und ergonomisch optimiertes Mobiliar ausgetauscht worden. In der einjährigen Realisierungsphase erarbeiteten Lehrkräfte und Vertreter des Schulfördervereins das jetzt umgesetzte Konzept zur Neuausstattung. Es wurden im Laufe dieser Zeit gemeinsam mit den SchülerInnen unzählige Sitzproben und Bemusterungen durchgeführt, Körpergrößen vermessen, Belastungsproben vorgenommen und Angebote der verschiedenen Hersteller verglichen. Hierbei richteten die Beteiligten ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl körpergrößengerechter und gesundheitsfördernder Stühle. Schließlich fiel die Wahl auf ein Freischwingermodell mit einer rückenfreundlichen, taillierten Sitzschale aus geformtem Buchenholz. Da diese Schale jeder Sitzbewegung der Benutzer nachgeht, entfällt für die SchülerInnen das zwar durchaus beliebte, aber durchaus nicht ungefährliche "Stuhlkippeln". Zudem erlaubt das ausgewählte Stuhlmodell im Sinne eines abwechslungsreichen, aktiven Sitzens zum Beispiel bewusst auch ein "Rittlingssitzen". Die Anschaffung von hellen, freundlichen Einzeltischen statt der bisherigen Doppeltische erleichtert moderne Unterrichts- konzepte in Gruppen- und Einzelarbeitsphasen der Schüler. Die Beschaffung der 235 Tisch-Stuhl- Kombinationen kostete insgesamt 19.000 € und wurde in Zeiten leerer öffentlicher Kassen zu 75 % vom Schulförderverein und zu 25 % gemeinsam vom Nepomucenum und dem Schulträger finanziert. Aus Sicht der Projektleiter, dem stellvertretenden Schulleiter Harry Thöring und dem Vorsitzenden des Schulfördervereins Jochen Theisen, sind die von den Mitgliedern eingebrachten Förderbeiträge an dieser Stelle gut investiertes Geld, "da es um die Förderung der Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit der SchülerInnen gehe und somit das pädagogische Kerngeschäft der LehrerInnen erleichtere".